Beim Einschalten der 4in1,
sucht diese den Sender, was durch rotes blinken einer LED angezeigt wird.
Kommt eine Kommunikation zustande, erlischt die rote LED und die grüne
LED beginnt zu blinken.
In dieser Phase werden das Gyroskop kalibriert und die Servos auf die
Trimmposition der Funkfernsteuerung gefahren.
Solange die grüne LED blinkt muss der Heli ruhig am Boden stehen,
es dürfen keine Befehle mit der Funkfernsteuerung gesendet werden,
ansonsten wird die Initialisierung abgebrochen, was durch abwechselndes
rot/grün Blinken für 10 Sekunden angezeigt wird. Danach leuchtet
die rote LED permanent. Um eine neue Initialisierung durchzuführen
muss der Heli kurz vom Strom getrennt werden.
Während des Fluges kann beim Schub geben die rote LED kurz aufleuchten,
dass zeigt keine Überlastung der 4in1 Einheit an, sondern dass die
vollen 6 V an die Motoren gehen. Bei voller Belastung bricht der Akku
etwa auf 6,x V in der Spannung ein. Ein Test wo keine Motoren an der 4in1
hingen ergab, dass die LED bei ca. 6V (70% Ansteuerung an der Funkfernsteuerung)
rot leuchtet, also ist die LED eher als Voltmeter zu sehen. Wenn Motoren
an der 4in1 hängen geht man davon aus dass eine Überlastung
eintritt wenn 6V an die Motoren gehen. Hält dieser Zustand länger
an, führt das zur Verkürzung der Lebensdauer der 4in1 Einheit.
Wenn die Überlastung zu lange anhält knallt ein Leistung's IC
durch, welchen man dann in der Kabine findet. Natürlich ist die 4in1
damit nicht mehr funktionstüchtig, der Heli stürzt ab und man
braucht neben den durch den Aufprall verursachten Schaden, auch eine neue
4in1 Einheit. Die Überlastung der 4in1 ist thermisch. Durch gute
Kühlung kann der Wirkungsgrad verbessert werden. Günstig wäre
den Rotorenwind für eine Kühlung zu verwenden. Es führen
jegliche Art von Vibrationen zu Ungenauigkeiten der Gyroskop-steuerung.
Temperaturunterschiede beeinflussen ebenfalls das Piezo Gyroskop sehr
stark, sodass während der möglichen 10 Flugminuten die Trimmung
neu eingestellt werden muss. Nach 10 Minuten Flug müssen die Motoren
erstmal wieder auf Raumtemperatur abkühlen, das dauert etwa 10 Minuten.
Würde man sofort weiter fliegen kann das zur Zerstörung der
Motoren durch Überhitzung führen. Ein die Motoren voll umschließendes
Chassis verschafft den Motoren schon beim normalen 10 Minuten Flug zu
wenig Kühlung, hier sind die Kühlkörper aus der Tuning
Ecke sinnvoll zur Verlängerung der Lebensdauer. Sie funktionieren
wie eine Heizung und leiten die Wärme über die große Fläche
der Kühlrippen von den Motoren schnell in die Luft der Kabine.
Wenn die Luft der Kabine sich zu sehr erwärmt, hat das wieder Einfluß
auf die 4in1 Steuerung. |