Rotorblatt

Vergleich der Rotorblätter
vom echten Helikopter zum Modell

Nach dem Masse-Trägheitsgesetz lässt sich ein leichterer Flugkörper leichter in seiner Flugbahn beeinflussen, als ein schwerer Körper. Ein schwerer Körper reagiert wesentlich träger auf eine Beeinflussung als ein Leichter. Um ruhige Flugeigenschaften bei einem leichten Modell zu erreichen müssen die Toleranzen aller sich bewegenden Teile extrem gering sein. Viel geringer als beim echten Helikopter um die gleichen Flugeigenschaften zu erzielen. Dabei macht sich eine eigentlich nicht sichtbar krumme Rotorachse genauso extrem bemerkbar wie geringes spiel an den beweglichen Teilen. Dadurch das die Rotorblätter sich mit bis zu 1200 U/min um die Achse drehen vergrößert sich das Gewicht, besser die Kraft, mit der ein Rotorblatt an der Achse zieht auf bis zu 5 kg. Die Gewichtsunterschiede der Rotorblätter im Milligramm-Bereich erhöhen sich entsprechend um ein Vielfaches. Dieses Ungleichgewicht hat aufgrund des geringen Eigengewichts des Helis, ein unruhiges Flugverhalten zur Folge. Je leichter ein Rotorblatt ist umso geringer dürfen die Toleranzen sein. Die erhöhte Steifigkeit eines Rotorblattes führt zu einem direkteren ansprechen auf Steuerbefehle. Weiche Rotorblätter bewirken, dass harte Flugmanöver mit dem durchbiegen der Rotorblätter federnd abgefangen werden. Da sich nicht alle vier Blätter aufgrund von Fertigungstoleranzen gleichmäßig durchbiegen wird das Flugverhalten wieder etwas unruhiger.


Gewichte der verschiedenen Rotorblätter
Rotorblätter schwenkbar für E-Sky, Jamara, Carson, Walkera
Standard 3,22 g
Phase 2 MG farbig 5,3 g
MG Schwarz Kohlefaser 4,6 g
Phase II Acro 4,6 g
Xtreme 4,9 - 6 g
Rotorblätter mit integrierten Blatthaltern für Graupner, E-Flite, J Perkins, JSB
Standard 3,7 - 4,6 g


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letzte Änderung 21.05.08