Helilabor

Das neueste aus dem HELILABOR

Das Helilabor beschäftigt sich mit Verbesserungen an den Fluggeräten. Dabei geht es darum eigene Ideen umzusetzen oder auch Gelesenes nachzuvollziehen und zu verbessern. Die Ergebnisse dieser spannenden Forschungsarbeit werden dann hier veröffentlicht. Bei allen Veränderungen am Fluggerät wird niemals die Sicherheit außer acht gelassen.

Extreme Tuning PART TWO

Ein gewagtes Experiment geht in die zweite Runde.
Das Graupner GFK Jet Ranger Gehäuse im Einsatz.

Jetzt geht's in die zweite Runde, am Wochenende (WE) hat unser Laborleiter eine zweite Version des Jet Ranger blue SE im GFK Gehäuse gebaut. Diesmal ist die Basis ein Lama V4.

 
 
 

Hallo liebe Helifreaks,

neuste Erkenntnisse aus dem Helilabor ergaben folgendes:

Bei Extreme Tuning ist es wichtig, die Graupner 47G 4in1 offen
einzubauen wegen der Kühlung. (11,1V LiPo) !

Dann sollte der Regler Baustein auf Platine A ein CJT1117 - 5.0
sein ! Manche 4in1 von Graupner haben
kleine Regler onboard (CJT1117 - 3.3) 12V können sie jedoch alle
vertragen, nur stromtechnisch ist Vorsicht geboten. Siehe Datenblatt
im Anhang (PDF)

Am WE habe ich mich mit der Mechanik der Steuerelemente am Modell
befaßt ! Die Servohebel (weiß) sollten zur Taumelscheibensteuerung
auf dem 2.ten Loch eingesetzt werden (2.te Loch von der Drehachse aus
gesehen). Andere Einstellungen sind nicht günstig. Das erste Loch
macht das Modell zu träge, bzw. die Servos ackern sich einen Wolf
für minimale Steuerwirkung. Das heißt beim Fliegen viel zu
unsportlich.

Loch 3 oder gar 4 machen aus dem Modell ein nahezu unfliegbares
Monster, wahrscheinlich nur bei Windstärke 10 sinnvoll.

1mm am Joystick "Roll" Bewegung heißt 3m nach rechts oder links in
Bruchteilen einer Sekunde - Wandcrash ist die Folge.

Nun zum neusten Versuchsmodell: Jet Ranger blue SE-> der ist eine
Evolutionsstufe weiter als der blaue Jet Ranger von letzter Woche.

Motoren und Akku sind zur Super Tuning Version identisch geblieben !
Der Antrieb basiert nun auf der Plattform des Lama V4 ein Motor vor
der Hauptachse, der 2.te Motor dahinter ! Der Alpuna Akku 11,1V liegt
bei dieser Version weiter vorne, wegen der anderen Balance.

Im Rumpf mußte oben an der A Rotorblatt-Ebene Material ausgeschnitten
werden, sonst kann die Steuermechanik nicht richtig arbeiten.

Alles in allem, daß Teil fliegt noch 20% besser als der von letzter
Woche, ich denke, daß das Prinzip des Lama besser für die Balance
ist, als der Graupner Antrieb (beide Motoren nebeneinander vor der
Hauptachse). Gewicht ist um 20g reduziert weil das Licht Equipment
noch nicht onboard ist.

Noch agiler, 23 Min Flugzeit am Stück und stabil wie ein
Aufzug.

Euer HeliChef Axel

 
     


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letzte Änderung 06.11.07